Wo Impfen lassen in Berlin und Brandenburg

Ein heiß diskutiertes Thema in der modernen Medizin sind immer noch Impfungen
Frau wird geimpft
Lassen Sie sich regelmäßig impfen - Foto © Andreas Koch
mit all den Vorteilen sowie möglichen Nachteilen. Doch was ist das eigentlich, so eine Impfung? Was passiert im Körper? Gegen was kann geimpft werden und was muss man beachten?

Grundsätzlich kann jeder geimpft werden, der nicht krank oder in ärztlicher Behandlung ist, ein defektes Immunsystem, bekannte Allergien auf Impfstoffe oder auch genetische Unverträglichkeiten besitzt. Bei Schwangeren sollte auf bestimme Impfstoffe verzichtet werden.
Ein Mythos ist im Übrigen, dass man sich während einer Erkältung nicht impfen lassen sollte. Impfen ist eine Art Vorsorge gegen bestimmte Krankheiten, das Immunsystem des Körpers spielt dabei eine wichtige Rolle. Da dieses jedoch bei Kindern und alten Menschen noch bzw. wieder weniger gut entwickelt ist, sind Impfungen für diese Altersgruppen besonders empfehlenswert. Mittlerweile gibt es auf dem pharmazeutischen Markt Impfstoffe gegen Krankheiten wie Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hepatitis A und B, Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, Grippe, Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, seit einiger Zeit auch Gebärmutterhalskrebs und Rotaviren. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Immunisierung.

Die aktive Variante ist die deutlich häufigere. Dabei kommen abgeschwächte Lebendimpfstoffe zu Einsatz. Dem Patienten werden noch lebende Erreger
verabreicht, jedoch in so geringer Dosis, dass diese keine Krankheiten mehr auslösen können. Das Immunsystem erkennt diese als körperfremd und beginnt weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) zu bilden, die wiederum Antikörper produzieren. Im Laufe der Zeit entwickeln sich die Lymphozyten zu "Gedächtniszellen" und verbleiben im Körper. Kommt der Organismus erneut mit dem Erreger in Berührung, werden diese Zellen reaktiviert und verhindern bzw. mildern den Ausbruch der Krankheit. Bei der passiven Impfung werden die vorher im Labor hergestellten Antikörper gespritzt, diese sind meist besser verträglich. Nachteil hierbei ist jedoch, dass der Schutz nur einige Wochen anhält und der Körper kein eigenes Immungedächtnis ausbilden kann. Normalerweise werden Impfungen per Spritze in den Oberarm bzw. in den Oberschenkel verabreicht. Bei Säuglingen gibt es oft Schluckimpfungen oder auch Präparate, die in die Nase gespritzt werden. Im manchen Fällen kommt es zu leichtem Fieber, Rötungen oder Unwohlsein.

Dies ist kein Grund zur Sorge, sondern nur eine normale Reaktion des Immunsystems auf die Erreger. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schwindel oder auch Schwäche sind individuelle, aber nicht unbekannte oder bedenkliche Reaktionen auf eine Impfung. Am Robert-Koch-Institut in Berlin wurde u.a. entdeckt, dass manche Probanden, die ein Placebo erhielten, allein auf die Spritze mit diesen Symptomen reagierten. Sollten sie jedoch Zweifel haben, ziehen sie den Rat ihres Arztes hinzu.
Die Wirkdauer diverser Impfstoffe ist unterschiedlich. Einige Medikamente, z.B. gegen Mumps, Masern oder Röteln, beugen das ganze Leben lang vor. Andere wirken zehn Jahre lang. Die Grippeschutzimpfung muss jährlich aufgefrischt werden, da sich der Erreger ständig verändert. Die Annahme, dass das "Überstehen" einer Krankheit gegen Neuerkrankung schützt ist nebenbei bemerkt falsch. Genügend Patienten sind ohne Impfungen mehrmals an Keuchhusten erkrankt. Vielleicht ist auch gerade dieser Trugschluss Schuld an der andauernden, sogenannten Impfmüdigkeit. Schutzimpfungen werden vergessen oder direkt verneint. Dabei besteht der Schutz vor einer Epidemie nur, wenn ausreichend Menschen in der Bevölkerung geimpft sind.

Welche Impfungen sind wichtig?


Sinkt z.B. die Zahl der gegen Windpocken immunisierten Kinder weiter, so wird zu beobachten sein, dass diese Krankheit wieder vermehrt auftritt und sich ausbreitet. Dieser Tatsache sind sich auch die Krankenkassen bewusst. Sie übernehmen normalerweise die Kosten aller von der "ständigen Impfkommission" in Berlin empfohlenen Impfungen. Selbstverständlich gibt es auch Kritiker. Sie stützen ihre Argumente auf nach Impfungen mögliche Komplikationen wie allergische Reaktionen, Schock, Autimus, Lähmungen oder auch den plötzlichen Kindtod. Des Weiteren kritisieren sie die Studien, welche vor der Zulassung eines Impfstoffes veröffentlicht werden. Diese Studien sind auf Grund zu geringer Probandengröße ihrer Meinung nach nicht aussagekräftig. Ebenso argumentieren Impfgegner damit, dass Impfungen viel zu wenig in Frage für diverse Spätfolgen gestellt werden.

Wo kann ich mich impfen lassen?


Grundsätzlich sollte jeder Arzt der impft auf Reaktionen vorbereitet sein und seine Patienten über alle Vorteile, aber auch über die möglichen Komplikationen aufklären. Mangelndes Wissen bei diesem Thema führt nur zu Misstrauen, Unsicherheit und der oben erwähnten Impfmüdigkeit.
Informieren sie sich auch über den aktuellen Impfkalender, die Kostenübernahme ihrer Krankenkasse, sowie eventuell schon bekannte Unverträglichkeiten in der Familie.

Adressen der wichtigsten Krankenkassen in Berlin
  • AOK in Berlin
  • Barmer in Berlin
  • Techniker Krankenkasse in Berlin (TK)
  • Deutsche Angestellten-Krankenkasse in Berlin (DAK)
  • Mehr Krankenkassen in Berlin
  • Das Thema Impfungen ist kein unbeschriebenes Blatt. Es macht allerdings vielen Patienten auch Hoffnungen, da es bzgl. mancher Erkrankungen wie HIV und Krebs, die u.a. noch als unheilbar gelten, in den Kinderschuhen steckt.

    Achtung: Fragen Sie auch Ihren Arzt um Rat! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise, die eine Beratung durch einen Arzt nicht ersetzen können!
    Sie können sich z.B. bei Ihrem Hausarzt oder einem Internisten impfen lassen.
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    ( Text: K.B. )


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