Nachtleben in Berlin

Nachtleben in Berlin
Das Nachtleben in Berlin: Hier der Reichstag und Reichstagufer in Berlin bei Nacht! Foto: © kentauros

Was kann man nachts in Berlin unternehmen?

Das Berliner Nachtleben war schon vor mehr als 100 Jahren populär. In den sogenannten goldenen Zwanzigern sorgten Varietés, Tanzlokale, Kneipen und Kinos für abwechslungsreiches Vergnügen. Ihre besten Zeiten erlebten Bars, Clubs und Restaurants nach dem Aufheben der Sperrstunde im Jahr 1949 und nach dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989. Allerorten eröffneten neue Lokalitäten für die unterschiedlichsten Geschmäcker und für jeden Geldbeutel. Zu den traditionellen Locations gesellen sich regelmäßig neue - ein Grund, warum Berlin bei Touristen und Einheimischen beliebt wie eh und je ist.

Das Berliner Nachtleben :

Auch im Sommer 2016 verbringt man die Abende und Nächte in Berlin am besten draußen :

Weitere Locations für eine tolle Nacht in Berlin:

Nachtleben in Berlin - Tanzen bis zum frühen Morgen

Berlin bei Nacht
Berlin bei Nacht am Alexanderplatz
Foto: © ebraxas

Eine "Stadt, die niemals schläft" wird New York meistens genannt, doch auf Berlin trifft dieses Attribut mindestens genauso zu. In vielen Clubs und Bars wird die Nacht zum Tage gemacht, sodass sich die Stadt bis zum Sonnenaufgang genießen lässt. Besonders begehrt bei jungen Erwachsenen sind die zahlreichen Partys in den In-Clubs der Stadt oder unter freiem Himmel. So lädt zum Beispiel das Cassiopeia in Friedrichshain freitags zur 80er- und 90er-Jahre-Party, die Kalkscheune in Mitte ist samstags Location des Ma-Baker-Clubs und im Privatclub in Kreuzberg werden die Disco-Nächte der letzten Jahrzehnte lebendig. Wer in warmen Sommernächten lieber draußen tanzt, besucht zum Beispiel den Open-Air-Club Magdalena in Friedrichshain, den Club Humboldthain im Wedding oder die Griessmühle in Neukölln.

Berlin bei Nacht über den Wolken

Ein Glas Wein, ein Bier oder einen Cocktail zum Ausklang eines erlebnisreichen Tages genießen viele Menschen gern in ruhiger und entspannter Atmosphäre. In Berlin findet man eine Vielzahl von Clubs, die nicht nur für ihre leckeren Getränke bekannt sind, sondern auch für ihr ganz besonderes Ambiente mit Blick über die Dächer der Stadt und auf den Nachthimmel. Mitten in der City am Potsdamer Platz verführt zum Beispiel das 40 Seconds zu phantasievollen Longdrinks und Cocktails. Die Bar trägt ihren Namen aufgrund der Fahrtdauer mit dem Lift in die Location: Diese dauert genau 40 Sekunden. Noch höher hinaus geht es, wenn man die Sky-Lounge und das Sky-Restaurant im Solar in Kreuzberg besucht. Dieses erstreckt sich über die 16. und die 17. Etage eines Hochhauses am Anhalter Bahnhof und erfreut seine Gäste nicht nur mit liebevoll angerichteten Speisen, sondern auch mit wechselnden DJs. Aus- und Einblicke auf den Zoologischen Garten erlaubt indessen die Monkey Bar im 10. Stock des Hotels 25hours.

[ Zum Seitenanfang ]

Das Berliner Nachtleben mit Klassik, Rock, Pop und Jazz in Kneipen und auf Berliner Bühnen

Auch für Liebhaber von Live-Musik hat das Nachtleben in Berlin viel zu bieten. Im Grunde genommen gibt es keinen Tag, an dem nicht irgendwo Bands, Duos oder Solo-Sänger auftreten. Zu den bekanntesten Bars mit regelmäßigen Konzerten gehören die Junction Bar und das Yorkschlösschen in Kreuzberg, das Quasimodo und das A-Trane in Charlottenburg, das Rickenbackers Music-Inn in Wilmersdorf sowie Le Bar und die Tanzwirtschaft Kaffee Burger in Mitte. Auftritte prominenter Musiker aus aller Welt finden regelmäßig in den großen Veranstaltungshallen Berlins statt, wie zum Beispiel im Tempodrom am Anhalter Bahnhof, in der Mercedes-Benz Arena in Friedrichshain und im Lido in Kreuzberg. Im Sommer laden zudem die Waldbühne, die Zitadelle Spandau und das Olympiastadion zu zahlreichen Open-Air-Konzerten mit Musik der verschiedensten Stilrichtungen ein. Jährlich wiederkehrende Highlights sind das Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt und das traditionelle Sommerkonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne.

Nachtleben in Berlin pur: Partyhopping in den Ausgehvierteln

Berliner Nachtleben
Das Berliner Nachtleben ist sehr abwechslungsreich!
Foto: © m. letschert

Wer in Berlin möglichst viel an einem Abend erleben möchte, muss dazu nicht lange fahren. In einigen Kiezen finden sich Clubs, Bars, Kneipen und Restaurants dicht an dicht. Zu einem der angesagtesten Orte der Stadt gehört beispielsweise der Osthafen. In dem ehemaligen Industriehafen wird im Restaurant Freischwimmer gegessen, in der Arena Berlin Kultur genossen und im Club der Visionäre gefeiert. Unweit davon befinden sich in der Revaler Straße zahlreiche Clubs mit DJs und Livemusik, wie das Rosi's, das Astra Kulturhaus und das Badehaus Szimpla. Seit Jahrzehnten beliebt bei Berlinern und Gästen sind auch die Locations in den Hackeschen Höfen und rund um die Oranienburger Straße in Mitte. Das Varieté Chamäleon, das Hackesche Höfe Kino sowie das Salon- und Lounge-Restaurant Oxymoron sorgen hier für einen abwechslungsreichen Abend. Vielfältige Ausgehmöglichkeiten gibt es zudem rund um den Savignyplatz in Charlottenburg, in der Simon-Dach-Straße in Friedrichshain, um die Schönhauser Allee herum in Prenzlauer Berg und in der Torstraße in Mitte.

Flaniermeilen in Berlin - Genießen Sie das Nachtleben in Berlin:

(Text: H.J. / Stand: 29.11.2016

[ Zum Seitenanfang ]