Freibäder in Berlin

Freibäder in Berlin
Es gibt viele schöne Freibäder in Berlin! Foto © vtr1000fan

Berlins Freibäder und Badestellen - Begehrt, beliebt & oft besungen

Die Freibadsaison 2016 in Berlin beginnt im Mai! Hier finden Sie aktuelle Informationen über die Berliner Freibäder, Sommerbäder und Badestellen!

Berliner Freibäder

Aktuelles aus den Berliner Freibädern in der Freibadsaison 2016:

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Freibäder Berlin

Hier gelangen Sie zu unseren Listen der Strandbäder, Sommerbäder, Kombibäder und Kinderbäder.
Finden Sie hier ein Freibad in Berlin :

Über die Berliner Freibäder:

"Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie raus an´ Wannsee."
Dieser noch heute sowohl in Berlin wie in Deutschland sehr bekannte Schlager aus der Feder des Komponisten Gerhard Froboess (1906 bis 1976), erstmalig von seiner Tochter Cornelia im Jahr 1951 auf der Bühne zum Besten gegeben, (siehe Video unten) war nicht nur kurz nach seiner Premiere bereits so populär, dass er auch in der damaligen DDR propagandistisch beabsichtigt verfremdet ("Schließ die Badehose ein, lass das Baden lieber sein, denn der Ami schießt am Wannsee") aufgeführt wurde, das Lied zeigt auch beispielhaft und bezeichnend, wie sehr die Berliner - nicht zuletzt in Ermangelung eines direkten Meerzugangs - ihre vielen natürlichen Badegewässer und auch die zahlreichen Freibäder im Stadtgebiet (nicht nur am Wannsee) schätzen. Neben dem oftmals als König des Freibadbetriebs in Berlin gelobten Strandbad Wannsee, welches als eines der größten in ganz Europa gilt und im Jahr 2007 anlässlich seines hundertjährigen Bestehens umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen unterzogen wurde, gibt es in Berlin je nach genauer Zählweise zwischen 26 und 31 Frei- bzw. Kombi-, Strand-, Sommer- sowie Kinderbäder, die entweder nur oder auch zusätzliche Becken für den Frühling und Sommer neben dem Hallenbetrieb im Herbst und Winter unter freiem Himmel aufweisen.

Die genaue Zahl der mehr oder weniger "wilden", weil nicht kontrollierten und/oder genehmigten Berliner Badestellen ist hingegen schwer einzuschätzen, zu viele kleine Buchten, Uferabschnitte und versteckte Zugänge existieren an der Spree, der Dahme, der Havel sowie am Tegeler und am Müggelsee wie auch allen anderen Berliner und Brandenburger Seern, als man diese allgemeingültig und zuverlässig katalogisieren könnte. Dass man jedoch für einen gelungenen Tag im Freibad oder an der Badestelle unter Umständen doch etwas mehr benötigt als nur eine Badehose, dies sollte anhand eines weiteren berühmten deutschen Schlagers aus dem Jahr 1974 deutlich werden, in dem sich die berühmte Berliner Sängerin Nina Hagen bitterlich bei ihrem Freund "Michael" darüber beschwert, dass dieser den "Farbfilm vergessen" habe, und ihnen nun "kein Mensch" glauben würde, wie "schön" sowie "blau und weiß und grün" die Landschaft, als auch die Dame selbst "im Bikini, am FKK und im Mini" war.

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Baden in Berlin - "Wasserstelle" und "Zubehör" - nach Wunsch, Anspruch und Ausstattung auswählen

Da Farbfilme heute bekanntlich ja bereits in jedem handelsüblichen Handy integral dazugehören, muss man sich mittlerweile um die entsprechende Dokumentation gemeinsamer Badefreuden sicherlich eher wenig Gedanken machen, manch ein Accessoire kann sich allerdings auch in bzw. an den vielen, zum Teil auch mit Imbissen und Verkaufsständen versehenen Freibädern und besonders Badestellen Berlins noch immer als recht nützlich und sinnvoll erweisen. So ist es in einem der Freibäder sicher weniger dramatisch, wenn man etwa die Sonnenmilch, einen Picknick- oder Verpflegungskorb, Hand- und Papiertaschentücher oder auch den Schwimmring für die jüngeren Badeausflugsteilnehmer vergessen hat, denn solches gibt es meist dort - wenn auch häufig zu entsprechenden Preisen - problemlos nach zukaufen. An einer der mit gastronomischen Einrichtungen und Sanitäranlagen eher spartanisch ausgerüsteten halb bis ganz wilden Badestellen wie etwa an der Bammelecke in Grünau, am Flughafensee in Reinickendorf, am Schlachtensee und an der Krummen Lanke in Zehlendorf, am Wannsee, am Teufelssee in Charlottenburg-Wilmersdorf oder am Groß Glienicker See in Spandau hingegen empfiehlt sich die Planung und Mitnahme dieser Utensilien durchaus, vor allem wenn man dort als Familie mit noch jüngeren Kindern verweilt, deren unerfüllten Wünsche nach zum Beispiel Eis, Limonade, Kuchen, Bonbons oder auch einem "stillen Örtchen" sonst schnell die gemeinsame Badeausflugsharmonie verfliegen lassen können.

Wachsamkeit angesichts der "Wildnis" sichert Ruhe und Spaß am Wasser
Ebenfalls müssen sich Eltern darüber im Klaren sein, dass sie an den Badestellen im Gegensatz zu den immer von einem oder mehreren Bademeistern sowie diversem Aufsichtspersonal überwachten Freibädern auf ihren Nachwuchs einen besonders aufmerksamen Augenmerk richten müssen. An den oben genannten Stellen existieren im Allgemeinen keinerlei Absperrungen und gesicherte Bereiche für Nichtschwimmer, auch Spielplätze und Unterhaltungsangebote für Kinder und Jugendliche, wie sie eigentlich in allen Frei-, Strand- und Sommerbädern in Berlin vorhanden sind, um der in diesen Altersklassen häufig und schnell auftretenden Langeweile entgegen zu treten, findet man dort nur im Ausnahmefall. Wer also für sich und seine Sprösslinge die relative Unberührtheit einer Badestelle dem Reglement und den fixen Öffnungszeiten eines Freibades vorzieht, der sollte sich also möglichst nicht nur über die leiblichen, sondern auch um die geistigen Bedürfnisse seiner selbst und der eigenen Kinder im Voraus ein paar Gedanken machen und beispielsweise Bücher und Zeitschriften, Brett- und Kartenspiele wie etwa "Mensch ärgere Dich nicht" oder ein Quartett, einen Fuß- oder Wasserball, eventuell ein Bouleset, eine Federballausrüstung oder gar einen transportablen Computer mit sich führen, anhand dessen sich womöglich vorschnell müde junge Augen mit einem Zeichentrick- oder anderen Film von einem längeren Aufenthalt vor Ort überzeugen lassen.
Übersicht der Badestellen in Berlin

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Allgemeine Tipps für ungetrübten Badespaß in den Freibädern und an den wilden Badestellen:

  • Gehen Sie nicht mit vollem Magen ins Wasser
  • Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an das kalte Wasser
  • Springen Sie nie in unbekannte Gewässer. Sie wissen nicht wie tief das Wasser ist!
  • Gehen Sie nie angetrunken ins Wasser
  • Überschätzen Sie Ihre Kräfte nicht! (Nicht zu weit rausschwimmen!)
  • Viele Freibäder in Berlin haben eine "Hausordnung" - Beachten Sie diese!
  • Nehmen Sie Müll und Abfälle wieder mit nach Hause oder entsorgen Sie diese an dafür vorgesehenen Orten.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf andere Badegäste.
  • Nehmen Sie möglichst wenig Wertsachen mit ins Freibad! Achten Sie auf Ihre Sachen!
  • Denken Sie an den Sonnenschutz. Ihre Haut wird es Ihnen danken.
  • Verlassen Sie bei Gewitter das Wasser.
  • Denken Sie auch an die Waldbrandgefahr!
    Rauchen Sie nicht im Wald! Vermeiden Sie offenes Feuer im Wald! Grillen Sie nicht an Seeufern!

Wichtige Telefonnummern und Links:
Sie wollen sich über die hygienische Qualität der Berliner Flüsse und Seen informieren? Während der offiziellen Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September eines jeden Jahres können Sie das Badegewässertelefon unter (030) 90229 5555 während der Bürozeiten von 7:00 - 19:00 Uhr erreichen!
Außerhalb der Bürozeiten erfolgt eine Tonbandansage zu den Berliner Badestellen.

Weiterführende Informationen über die Freibäder in der Hauptstadt finden Sie auch auf der Webseite der Berliner Bäderbetriebe unter www.berlinerbaederbetriebe.de

Telefonnummern für den Notfall:
Notruf der Berliner Feuerwehr: 112
DLRG Einsatzleitstelle: 030 / 36 20 95 - 0
(an den Wochenenden von April bis Oktober )



Video Pack die Badehose ein (Cornelia (Conny) Froboess )
( Mit Bildern vom Strandbad Wannsee - eins der beliebtesten Freibäder in Berlin)


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Stand: 24.09.2016