um die dunklen Räume zu erhellen. Wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden ist erwünscht, doch die Kosten für Strom und Heizung steigen von Jahr zu Jahr und werden für einige fast unerschwinglich. Wie kann man nicht nur Kosten sparen, sondern nebenbei auch noch die Umwelt schützen?
Heizkosten senken durch gute Isolierung
Man muss nicht unbedingt frieren und in dicken Wollpullovern zuhause herumlaufen um Heizkosten zu sparen. Bereits bei der Planung eines Eigenheimneubaus kann man auf Energiesparmaßnahmen achten. Gut geplant und vorher investiert, lohnen Anschaffungen wie eine Solaranlage, eine gute Dämmung der Außenfassade und des Daches mit Naturmaterialien wie Mineralwolle, Holzfasern oder Kork und optimal dämmende Fenster und Türen spätestens nach der ersten Heizperiode. Aber nicht nur beim Neubau, auch bei bereits bestehenden Wohnhäusern sollte man nicht auf energiesparende Maßnahmen verzichten. Es ist nie zu spät und manche Sanierungen werden wie auch beim Neubau sogar von einzelnen Bundesländern gefördert.
Weitere Möglichkeiten Heizkosten zu sparen sind z.B. das Schließen von Rollläden und Vorhängen über Nacht. Dabei geht nicht soviel Wärme verloren. Somit dienen Vorhänge nicht nur der Dekoration. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Vorhangstoffe den Heizkörper nicht verdecken, denn sonst kann die Wärme nicht richtig austreten.
Angenehmes Wohnklima durch gute Raumluft
Besonders wichtig ist auch ein gutes Raumklima. Räume sollte man keinesfalls überheizen, denn jedes Grad mehr an Lufttemperatur bedeutet ca. 5 - 6 % mehr an Heizkosten. Muss es in Vorraum und Schlafzimmer sowie in wenig benutzten Räumen tatsächlich so warm sein wie bisher? Verzichten sollte man jedoch auf komplettes Abdrehen der Heizung. Es kostet nämlich sehr viel Energie, komplett ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen und auch die bauliche Substanz des Gebäudes kann darunter leiden.
Gutes Raumklima entsteht auch durch das richtige Lüften. Kurzes Stoßlüften ist auf alle Fälle besser als langes Lüften bei gekippten Fenstern. Dadurch vergeudet man nicht nur unnötig Energie, es kühlen auch die Wände enorm aus. Durch die Luftfeuchtigkeit kann sich zudem ungesunder und unschöner Schimmel bilden, der sich durch sinnvolles Lüften vermeiden lässt.
Es werde Licht
Kerzen sind zwar romantisch, sollten aber keinen Ersatz für künstliches Licht darstellen, nur weil womöglich die Stromkosten am Explodieren sind. Tauscht man dagegen herkömmliche Glühbirnen in Räumen, die man regelmäßig und für längere Zeit beleuchtet, gegen Energiesparlampen, können dadurch eine Menge an Euros gespart werden. Energiesparlampen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, lohnen sich aber aufgrund des minimalen Energieverbrauches bereits nach einigen Betriebsstunden.
Die großen Stromfresser
Zu den großen Stromfressern zählen sämtliche Elektrogeräte wie Wäschetrockner, Geschirrspüler, Tiefkühlschrank und Co. Gering verschmutze Wäsche sollte man daher nur mit dem Kurzprogramm bei 40 Grad waschen und die Wäsche lieber auf der Leine oder am Wäscheständer trocknen. Dies schont nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Wäsche. Ein regelmäßiges Abtauen des Kühlschrankes dankt er ihnen mit geringerem Stromverbrauch. Auch die beliebten Stand-by-Schalter bei Fernseher und sämtlichen Geräten der Unterhaltungselektronik verbrauchen jede Menge Strom. Schaltet man die Geräte daher immer am Hauptschalter ab, so kann man sich jede Menge Geld sparen. Ladekabel für Handy, Laptop usw. sollten nicht am Netz hängen, wenn sie nicht benötigt werden. Auch diese saugen unnötige Energie aus der Steckdose. Durch geringeren Energieverbrauch kann zudem auch das vieldiskutierte Treibhausgas CO2 verringert werden.
Bei Neuanschaffungen sollte man immer auf die ausgezeichneten Energieeffizienzklassen achten. Je weiter das Gerät innerhalb des Alphabetes von der Klasse A entfernt ist, umso größer ist der Stromverbrauch. Daher sollte man solche Geräte nicht kaufen und lieber verbrauchsgünstige Geräte wählen, welche in der Anschaffung meist nur gering teurer sind.
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