Landkreis Prignitz in Brandenburg

Im äußersten Nordwesten Brandenburgs gelegen, grenzt der Landkreis Prignitz sowohl an Mecklenburg-Vorpommern,
Rathaus von Pritzwalk
Marktplatz und Rathaus von Pritzwalk
Foto © ArTo
Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Berliner Sommerfrischler verirren sich nur selten in den entfernten Landstrich und so gilt er vor allem unter Naturfreaks immer noch als eine Art Geheimtipp.

Da die Prignitz aufgrund der innerdeutschen Grenze über viele Jahre noch viel abgeschiedener als heute lag, siedelten sich - insbesondere nahe der Elbe - unzählige seltene Tierarten an. Vor allem Störche, Gänse, Schwäne, Kraniche und Fischreiher fanden hier in den weiten Auen an Deutschlands drittgroßtem Strom ideale Lebensbedingungen. Heute steht das UNSECO-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" unter Naturschutz. Mittendrin thront die jahrhundertealte Burg Lenzen, die heute zum Umweltbildungszentrum umfunktioniert worden ist und damit erste Anlaufstelle für alle Naturtouristen ist.

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    Landkreis Prignitz: Naturparadies zwischen Pilgerpfaden und Plattenburg

    Ein echtes Highlight für Storchenfreunde ist das ebenfalls innerhalb der Elbtalauen gelegene Dörfchen Rühstädt. Wenn es wahr wäre, dass der Klapperstorch die Babys bringt,
    Rolandstatue in Perleberg
    Rolandstatue in Perleberg
    Foto © Natalie Prinz
    dann hätte Rühstädt ein süßes Problem. Mit 240 Einwohnern und rund 180 Störchen in 50 Nestern trägt Rühstädt heute den stolzen Titel "Europäisches Storchendorf". An den Hauswänden sind Holztafeln angebracht, auf denen genau über das Storchenleben Buch geführt wird, wann die Störche ankamen, wieviel Junge sie hatten und wann sie wieder abflogen.

    Nördlich der Elbtalauen liegt mit der Stadt Perleberg der Verwaltungssitz der Prignitz. Zwar ist sie mit rund 12.000 Einwohnern deutlich kleiner als Wittenberge, die größte Stadt des Kreises, doch ungleich attraktiver. Als ehemalige Hansestadt und Rolandsstandort hat der "die Perle der Prignitz" einen unzerstörten historischen Stadtkern mit reicher Baukultur aus acht Jahrhunderten zu bieten. Am Marktplatz mit seinem hübschen neogotischen Ratshaus mit nadelspitzem Turm und mittelalterlicher Gerichtslaube reihen sich alte Bürgerhäuser an ahnsehnliche Giebelbauten. Ein schönes Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert am nahe gelegenen Schuhmarkt ist das Domizil des Heimatmuseums, das als bedeutendestes Regionalmuseum im Nordosten Deutschlands gilt. In der reich gefüllten Kunstkammer kann man in 19 Ausstellungsräumen über 3.000 Exponate bestaunen, darunter z.B. einen komplett erhaltenen Kolonialwarenladen aus der Zeit um 1900.

    Ein weiteres kulturelles Zentrum der Prignitz ist die von Wald und Wasser umgebene Plattenburg.
    Die Anlage, erstmals 1319 erwähnt, ist die älteste erhaltene Wasserburg in Norddeutschland und war bis 1552 der bevorzugte Sommersitz der sonst in Wittstock residierenden Bischöfe von Havelberg. Danach residierte dort das Adelsgeschlechts derer von Saldern, die 1945 enteignet wurden. Heute beherbergt die Plattenburg ein Museum und bietet Raum für kulturhistorische Seminare, Ausstellungen, Konzerte und die "Plattenburger Tafelrunde". Ein besonderer Höhepunkt ist das zum Sommeranfang stattfindende "Mittelalterliche Burgspektakel" mit Ritterkämpfen, Gauklern, Kräuterfrauen und großem Mittelaltermarkt.

    Apropos: Auf den Spuren des Mittelalters kann man auch in Bad Wilsnack wandeln. Vom Ende des 14. bis ins 16. Jahrhundert führte der ein Pilgerweg von Berlin hierher. Ziel war die Wunderblutkirche, in der der Dorfpriester nach der Brandschatzung des Ortes 1383 durch Raubritter drei mit Blut befleckte Hostien gefunden haben soll. Dieses als Wunder gedeutete Ereignis zog Tausende von Pilgern aus ganz Europa an. Nach der Reformation geriet die Wallfahrt jedoch ins Vergessen. Es blieb die riesige Wunderblutkirche St. Nikolai. Seit 2006 gibt es wieder einen 160 Kilometer langen, mit dem Wilsnacker Pilgerzeichen ausgeschilderten Pilgerweg von Berlin nach Bad Wilsnack. Text: A.K.

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