Lange Nacht der Wissenschaften: Ansehen, Staunen, Mitmachen

Erklär mir die Welt in einer Nacht - diesem Anspruch dürften die unzähligen Wissenschaftler und Forscher wohl kaum genügen können,
Lange Nacht der Wissenschaften Berlin
Foto © Jacob Wackerhausen
wenn die große Öffentlichkeit in der Langen Nacht der Wissenschaften zum Blick hinter die Kulissen geladen wird. Dennoch: was große, aber auch kleinere, hochspezialisierte Institute hier zeigen ist nicht selten internationale Spitze, denn Berlin ist nach Erhebungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft bundesweit unangefochten die Wissenschaftsstadt Nummer eins. Dabei stellen sich praktisch alle Bereiche der Wissenschaft lebensnah und unterhaltsam vor. Ansehen, Staunen Mitmachen ist angesagt, zahlreiche Experimente, spannende Vorlesungen und viele Mit-Mach-Angebote stehen auf dem Programm. Dabei erklären Meterologen beispielsweise, warum es regnet oder schneit, das Indische Institut, wie Mongolen ihre Jurte bauen und die Universitätsbibliothek der TU verwandelt sich in einen Kindercampus.

Mit von der Partie ist alles, was Rang und Namen hat: angefangen beim
Astrophysikalischen Institut Potsdam, der Charité über das Museum für Kommunikation, die EnBW AG Berlin und das Deutsche Archäologische Institut bis hin zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in Adlershof. Insgesamt beteiligen sich rund 70 Institute, Universitäten und Vereine aus Dahlem, Buch, Adlershof, Wedding, Mitte und Charlottenburg, aber auch aus Forschungsstandorten in brandenburgischer Gemarkung wie etwa Wildau oder Potsdam an der so genannten "klügsten Nacht des Jahres".

Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin


Eingefleischte Lange-Nacht-Fans, die möglichst viel mitnehmen wollen, können mit dem Shuttle-Bus von Location zu Location fahren, ohne spätnachts lange am S- oder U-Bahnsteig versauern zu müssen. Die TU in Wildau bietet seit 2007 sogar einen ganz besonderen Shuttle-Service an. Da die größte Fachhochschule Brandenburgs nicht an das Sonderbusnetz mitangeschlossen ist, hat sie quasi eine Luftbrücke für die Wissenschaft eingerichtet und einen kostenlosen Hubschrauber-Shuttle-Service vom Flughafen Tempelhof direkt zum Campus nach Wildau installiert.

Nachdem Umfragen an Berliner Schulen ergeben hatten, dass Schüler die Lange Nacht der Wissenschaften besonders gerne nutzen, um sich über künftige Studienfächer zu informieren, wird zunehmend ein besonderes Augenmerk auf ein attraktives Programm für Kinder und Jugendliche gelegt. Gerade die Naturwissenschaften, die unter vielen Schülern vergleichsweise unbeliebt sind, gewinnen durch solche Events an Attraktivität. Mit schnöder Fachprosa kann das geneigte Publikum dabei allerdings nicht geködert werden. Institute, die in dieser Nacht Full House haben wollen, müssen schräge Aktionen und gute Partymusik anbieten. Reggae-Musik meets Rheumaforschung? Kein Problem - theoretisch. In jedem Fall aber muss es möglichst anschaulich sein. Veranstaltungstitel wie "Wie gefährlich ist Handystrahlung wirklich?", "Wie fühlt sich eine Zimmerpflanze?" oder - immer beliebt - kulinarische Themen wie "Antike für Feinschmecker", wo den Alten Römern und Griechen in den Kochtopf geschaut und natürlich auch daraus gekostet werden kann, sind typische "Appetizer" im Programmheft, um Wissenschaft schmackhaft zu machen. Mit Erfolg: Rund 150.000 wissensdurstige Besucher konnte die "Lange Nacht der Wissenschaften" zuletzt 2007 verzeichnen. Tendenz steigend.
Mehr Infos: www.langenachtderwissenschaften.de
Text: A.K.


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