Fontane Gedenkstätte in Berlin
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der Französischen Gemeinde in der Liesenstraße ausgesetzt. Die Grube, in der auch Frau Emilie (1824-1902) eigentlich noch liegen müsste, ist verfüllt, doch leer im bestatterischen Sinn. Unter dem in den 50er Jahren vom Französischen Konsistorium aufgestellten granitenen Zweit-Stein (Foto) befindet sich eingeebnetes Detonationsgeröll, das nach schwerem Bombardement des Friedhofes im Zweiten Weltkrieg als wüstes Feld mit Trichtern und Buckeln aus Schutt und Erdreich zurückgeblieben war. Was bis dahin die aerobe Grabfauna von beiden Bestatteten übrig gelassen hatte, war jetzt, ein Halbjahrhundert nach den Leichenbegängnissen, regelrecht zu Granulat geworden. Unklar auch, ob der neue Stein tatsächlich an der Stelle des früheren Grabes steht. Fontanes Leserschaft - soweit sie heute dort vorbei kommt - kann mit dem Umstand des Ungefähren gut leben. Das parkartige Gelände mit alten Steinen, Gittern und Bäumen - einschließlich der Mauerreste - gewährt denen, die dort schauen und wandeln, ausreichend Geistesnähe und Spiritualität.