Das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld:

Technikfans kommen in Brandenburg voll auf ihre Kosten, in Lichterfeld in der Niederlausitz befindet sich ein Gigant der Technik -
Bagger in einem Bergwerk
Arbeit in einerm Bergwerk - Foto © Hartmut Rauhut
die ehemalige Abraumförderbrücke F60. Sie ist 503 Meter lang, 202 Meter breit, 80 Meter hoch und ca. 11.000 Tonnen schwer.
Doch was ist eigentlich eine Abraumförderbrücke? Diese Stahlkonstruktion diente der Freilegung der Braunkohle und überspannte den gesamten Tagebau. Somit wurde die Abraumseite und die Verkippungsseite über eine eingebaute Bandanlage direkt miteinander verbunden. Die Förderleistung eines solchen Geräts betrug ca. 50.000 Tonnen. Mit diesen Massen kann man ein Fußballfeld ca. 8 Meter hoch auffüllen…damit man sich mal eine Vorstellung machen kann, um welche Ausmaße es sich hierbei handelt. Der Name F60 wurde der Förderbrücke auf Grund ihrer Abtragsmächtigkeit gegeben: 60 Meter.
Adresse:
Besucherbergwerk F60
Bergheider Straße 4
03238 Lichterfeld
Tel: 035 31/ 60 800

Öffnungszeiten des Besucherbergwerk F60:


Hauptsaison 16. März - 31. Oktober
Montag - Sonntag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Wintersaison 1. November - 15. März
Mittwoch - Sonntag 11:00 Uhr - 16:00 Uhr

Eintrittspreise Besucherbergwerk F60:


Große Führung 9,00 €
Ermäßigt (Kinder 12 - 15 Jahre, Stundenten, Azubis, Berufsschüler) 8,00 €
Kinder 6 - 11 Jahre, Schülergruppen 4,50 €
Kurzführungen 4,50 €
Eintritt ohne Führung 2,00 €
Kinder bis 5 Jahre freier Eintritt

Wissenswertes über das Besucherbergwerk F60


Heute dient sie als eine Art Museum, da sie die letzte von fünf gebauten Seriengeräten war und zur eigentlichen Braunkohleförderung nur ca. ein Jahr in den frühen 90'ern
genutzt wurde und somit noch in einem top Zustand ist. Im September 2001 begann die Flutung des zukünftigen Bergheider Sees bei Lichterfeld, der von einem Campingplatz, einer Jugendherberge und natürlich von Badestränden gesäumt ist und ein nettes Ausflugsziel bietet. Im selben Jahr schlossen sich Freunde und Förderer der außergewöhnlichen Brücke zusammen und gründeten den Förderverein der sich bis heute um das Besucherbergwerk als Touristenattraktion kümmert. Im Oktober 2003 würde die F 60 feierlich eröffnet und erfreut sich seit dem zahlreicher Besucher, die nicht nur die unglaubliche Aussicht genießen, sondern sich auch an der vom Berliner Künstler Hans Peter Kuhn installierten Farb- und Klangtechnik während der interessanten Führung erfreuen.

Führungen durch das Bergwerk


Da es sich bei der F60 um kein gewöhnliches Museum handelt, schreibt die Leitung der Brücke einige Sicherheitsvorschriften vor. So dürfen Kinder unter 12 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen die Brücke betreten, die Führung ist von der Witterung abhängig und erfolgt nur mit festem Schuhwerk und einem Kopfschutzhelm. Zusätzlich bieten die Betreiber eine Führung auf dem gepflasterten Weg unter der Brücke entlang zur Flutungsstelle des Sees, diese ist behindertengerecht und auch für technikbegeisterte Gäste mit Höhenangst zu empfehlen, da sie nicht nur ebenfalls von einem erfahrenen Bergwerksführer geleitet wird, sondern auch an jeder Ecke eine Schautafel zu finden ist. Ein weiteres Highlight bieten die Betreiber mit dem "F60 Dinner".

Dies bietet sich als Geschenk, Überraschung oder einfach nur als gelungener Abschluss eines Ausflugs zu diesem herausragenden Panoramaziel regelrecht an. Des Weiteren wird auch eine Nachlichtführung angeboten, welche nach Anmeldung zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr durchgeführt wird und ca. 70 Minuten dauert.

Wie kommt man zum Besucherbergwerk F60?
Zu erreichen ist die Brücke aus Richtung Norden über die A13 Abfahrt Bronkow, aus Richtung Süden Abfahrt Großräschen auf die B96 über die Ortschaft Lieskau in Richtung Lauchhammer, von wo aus die F60 ausgeschildert ist. Wer also in Brandenburg ein Ausflugsziel an der frischen Luft, mit viel Technik und dem gewissen Etwas sucht, für den ist das Besucherbergwerk F60 genau das Richtige.
Text: kb / Stand: 29.06.2014



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