Das Computerspielemuseum in der Berliner Karl-Marx-Allee

Wussten Sie, dass die erste Schachspielmaschine von 1770 und die erste Pokermaschine von 1891 stammt? Das sind nur ein paar Fakten,
junge Frau im Computerspielemuseum Berlin
Im Computerspielemuseum Berlin kann man mitspielen
Foto: © Light Impression
die der Besucher im Computerspielemuseum erfährt. Aber im Computerspielemuseum kann man nicht nur lernen, sondern auch daddeln! Gleich am Eingang, in der "Wall of Hardware", sind in Vitrinen chronologisch Hardware Exponate, wie die ersten Computer und verschiedene Spielkonsolen, untergebracht. Die Abteilung "Games Meilensteine" stellt beliebte Computerspiele vor. Beim Spielen lernt der Besucher über die Entwicklung von Computerspielen. Man erfährt, dass Audio Games speziell für Blinde entwickelt wurden. Und man lernt eines der ältesten Computerspiele, Pong, kennen - es wartet darauf ausprobiert zu werden! Das Strategiespiel Paraworld erklärt wie ein Computerspiel entsteht. Außerdem kann man die führenden Köpfe der Computerspielbranche aus aller Welt auf einer interaktiven Weltkarte kennenlernen.

Im Computerspielemuseum Berlin kann man mitspielen


Computerspiele wurden auch in der DDR sehr geschätzt. Jedoch gab es nur einen einzigen Videospieleautomaten, den Polyplay. Er wurde ausschließlich an privilegierte Einrichtungen vergeben. Insgesamt hat der Polyplay acht Spiele, die man auch heute noch im Computerspielemuseum spielen kann. Das Spiel Hase und Wolf ähnelt doch sehr Pac-Man,
das natürlich im Computerspielemuseum nicht fehlt! Spielautomaten aus den 70er und 80er Jahren, mit Spielen wie Donkey Kong und Space Invaders, laden zum Ausprobieren ein.

Vorsicht vor der Painstation! Hier findet man den Klassiker Pong wieder. Doch wenn ein Spieler einen Ball verpasst, wird man körperlich durch Stromschlag, Hitze oder Peitsche bestraft.Wer die Hand wegzieht, hat verloren! Für Besucher, die Fragen haben, stehen freundliche Mitarbeiter zur Verfügung. Während der Führung "Spiel die Originale" kann man Exponate spielen, die im normalen Ausstellungsbetrieb abgeschaltet sind (immer montags ab 18:00).
Sogar die Politiker Ludwig Erhard und Konrad Adenauer interessierten sich für Computerspiele. Am 6. Oktober 1951 waren sie zu Besuch auf der Berliner Industrieausstellung, wo das Spiel Nim auf einem Computer präsentiert wurde. Auch dieser Computer gehört zu den Exponaten.

Das Computerspielmuseum eröffnete die weltweit erste ständige Ausstellung 1997 in der Rungestraße (Mitte). 2000 schloss es, aber veranstaltete nationale und internationale Wanderausstellungen. Seit Januar 2011 ist das Computerspielemuseum im ehemaligen Café Warschau untergebracht. Das Gebäude wurde Anfang der 50er Jahre im Zuckerbäckerstil erbaut. Übrigens, die Karl-Marx-Allee ist eine Straße, die man sich nach dem Verlassen des Museums genauer mal anschauen sollte.

Computerspielemuseum Berlin
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin
Telefon: 030 / 60988577

Öffnungszeiten vom Computerspielemuseum in Berlin


Täglich 10-20 Uhr
( 24.12.2015: 10-15 Uhr, 25.12, 26.12. und 31.12.2015 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr, 01.01.2016 von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr)
Wie man hinkommt: U-Bahn U5 (Weberwiese)
und S-Bahn S3, S5, S7, S75 bis Ostbahnhof
Text: R.H.


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