Blick auf die Gedenkstätte Berliner Mauer
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Ihre Prophetie sollte sich lange nicht erfüllen. Denn trotz allen Fleißes der Werktätigen in der späteren DDR gibt es dortzulande kaum ein Plansoll, das zu dem erwarteten Haben geführt hätte. Dann bricht ein entscheidender Spätherbst an, und es erfüllt sich das Orakel der Luxemburg. Wie gewohnt ist ein Termin amtlich verordnet. Und mit einem Mal halten die Planerfüllung in ihrem Lauf weder Ochs noch Esel auf. Was war geschehen? Am 13. Juni 1990 beginnen Pioniere der NVA und der DDR-Grenztruppen an der Ecke Acker- und Bernauer Straße mit dem Abbau der Mauer. Der Minister für Verteidigung und Abrüstung, Rai¬ner Eppelmann, hatte befohlen, die 45000 Betonsegmente bis zum 1. Dezember zu demontieren. Die Riesendinger sind 3,60 Meter hoch und 1,20 Meter breit, wiegen 2,75 Tonnen und haben eine freund- und eine feindwärtige Seite. Das Wunder: Schon im November ist alles erledigt.