Mountainbike Parcours Pumptrack in Friedrichshain

Text: UG / Letzte Aktualisierung: 30.01.2021

Mountainbike Parcours Pumptrack
Das Pumptrack ist ein toller Mountainbike Parcours in Berlin - Symbolbild: © Roman Hense - stock.adobe. com

Pumpen, kippeln und sonnen im Pumptrack Berlin

Es hat eine Menge Nerven, viel Enthusiasmus und diverse Umzüge gekostet, bis das Pumptrack auf seinem derzeitigen Platz am alten Stellwerk des Wriezener Bahnhofs gelandet ist. Es bleibt zu hoffen, dass nach den Jahren der Odyssee durch unsere schöne Stadt jetzt ein Ort gefunden wurde, der langfristiger genutzt werden kann und so auch mal die Chance erhält, sich zu etablieren.

Das Wichtigste für Ihren Besuch auf einen Blick

Adresse:
Pumptrack Berlin - 52° e.V.
An der Ostbahn 9
10243 Berlin Friedrichshain
Tel: 030/ 95 99 16 86

Öffentlicher Nahverkehr:
U-Bahn: U1 bis Warschauer Straße
S-Bahn: S5, S7, S75 bis Warschauer Straße
Tram: M10, M13 bis Warschauer Straße

Öffnungszeiten des Pumptrack:
Öffnungszeiten nur nach Absprache

Das Pumptrack

Was ist das eigentlich, ein Pumptrack? Zuallererst ein Parcours für die ganz Geschickten unter uns; eine Fahr- und Trainingsstrecke, die eigens für Mountainbikes ersonnen wurde. Der Clou beim Meistern des Pumptracks ist, ohne die Pedalen zu benutzen durch reine Gewichtsverlagerung zu fahren und immer mehr an Tempo zuzulegen. Der Pumptrack besteht aus Erde oder gestampftem Lehm; Kurven, Wellen und Täler sind so konstruiert, dass die Biker Geschwindigkeit aufnehmen können. Es ist sogar möglich, mit dem Mountainbike zu springen. Doch bevor die Sportlerinnen und Sportler soweit sind, heißt es erst einmal üben, üben, üben! Und das können sie auf dem Pumptrack am Wriezener Bahnhof ausgiebig tun. Und wer weiß? Ausreichend Training und physische Begabung vorausgesetzt, kommt vielleicht der eine oder die andere mal bis in die Meisterklasse und kann an internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Das Pumptrack bietet unter anderem 4x an - also die Möglichkeit, dass vier Fahrerinnen oder Fahrer ein Wettrennen veranstalten können. Beim Dirtjump geht es darum, mitsamt dem Bike über Hügel zu springen und in der Luft diverse Kunststücke vorzuführen - auch das ist hier möglich. Nach soviel Action ist etwas Ruhe angesagt. Gut, dass das Sonnendeck gleich nebenan ist.

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf'm Sonnendeck

Auch das Sonnendeck war rastlos, bis es seinen bis dato endgültigen Standort fand. Bis zum Sommer 2005 konnten sich Berlinerinnen, Berliner und ihre Gäste so richtig schön entspannen: auf einer Wiese am Ende der Kollwitzstraße und gegenüber vom Senefelderplatz im Prenzlauer Berg residierte das Sonnendeck; eine Mischung aus Biergarten und Beach Bar. Nur ohne Strand. Doch das hat die Gäste nie gestört und die improvisierte Chill-Out-Zone war immer gut besucht. Leider war das schöne Leben in dieser kleinen Idylle schon recht bald wieder vorbei. Denn wir sind hier im beliebtesten Wohnbezirk Berlins. Und da ist es doch klar, dass irgendwann Investoren kommen, denen so ein kleines Fleckchen Spaß herzlich egal ist. Verständlich, bringt ja auch kein Geld. Also wurde das Sonnendeck abgebaut und ein großer gelber Neubau hingeklotzt; in seiner unteren Etage befindet sich ein riesiger Bio-Supermarkt. Und der bedient jetzt eine ganz andere Klientel. Das Sonnendeck zog also weiter. Vorerst auf die gegenüberliegende Straßenseite; doch auch hier wurden die Betreiberinnen und Betreiber nicht lange sesshaft. Die nächste Station war die Schönhauser Allee. Irgendwann hatten die unfreiwilligen Nomaden genug von der ständigen Umzieherei und kontaktierten die Menschen vom Wriezener Freiraumlabor an der Helsingforser Straße. Das war ein Glücksgriff! Seitdem können sich Gäste hier niederlassen und bei einem kühlen Drink oder einer heißen Tasse Kaffee über das Leben philosophieren, lesen oder eben einfach die Sonne genießen.

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