Die Kalkscheune: Abdancen im alten Fabrikgelände

Zu DDR-Zeiten wurden hier Feuerlöscher zusammengeschraubt, heute ausgelassen gefeiert: die Kalkscheune, ein denkmalgeschütztes ehemaliges Fabrikgebäude direkt hinter dem Friedrichsstadtpalast
Kalkscheune: Abdancen im alten Fabrikgelände
Kalkscheune: Tanzen, Tanzen, Tanzen...
Foto © Dmitriy Norov
im Herzen von Berlin und gleichzeitig einer der beliebtesten Partylocations der Metropole ist ein angesagter Club mit insgesamt drei Ebenen, viel Charme und industriellem Flair.

Anziehungspunkt Nummer eins, vor allem im Sommer, ist der lauschige Innenhof. Hier kann man sich immer wieder zwischendrin an den Stehtischen bei einem leckeren Cocktail vom Tanzflächen-Gedröhne erholen. Obwohl fairerweise dazugesagt werden muss, dass in manch anderen Clubs und Discos Berlins bei regelmäßigem Besuch die Tinnitus-Gefahr deutlich höher ist. In der Kalkscheune ist der Dezibel-Pegel moderat, aber immer noch hoch genug, um nicht Gefahr zu laufen, am Tresen einzunicken. Außerdem gibt's da ja neben den Dancefloors im Hauptgebäude und dem Partykeller im Basement die gemütlichen Rückzugsbereiche wie etwa die Radeberger Lounge oder die Blauen Lounge, wo man bei wohldosierter Geräuschkulisse gediegen chillen kann.

Events in der Kalkscheune


Manch einer unkt, früher sei das Programm in der Kalkscheune anspruchsvoller gewesen, äußerte sich der Betreiber Frank Delenschke doch 1996 noch
folgendermaßen: "Man soll nur Dinge machen, von denen man was versteht. Das heißt auch, dass Rock, Techno und Hip-Hop bei uns nichts zu suchen haben". Inzwischen scheint hat sich Delenschke aber von den einstigen Prinzipien verabschiedet zu haben. Längst haben auch die ehedem verschmähten, aber eben gewinnträchtigen Musikrichtungen Einzug in die Kalkscheune gehalten. Auch wenn es für manchen mittlerweile an den Schläfen leicht angegrauten Spötter Anlass zum Naserümpfen gibt, wenn sich heute das erlesene Publikum allzu sehr mit der breiten Masse zu vermischen droht, so kann man noch lange nicht behaupten, die Kalkscheune sei niveaulos geworden, denn neben Parties baut man hier weiterhin auf Konzerte, Lesungen und Cabarets. Es muss ja schließlich auch mal anständig auf die Pauke gehauen werden dürfen! So pflegt der Club neben regelmäßig stattfindenden Modenschauen, Gala-Dinners, Produktpräsentationen und ähnlichen Events aktuell fünf große Party-Formate, darunter die beiden Schwulen-Parties "Club 69" und "Gaymeboy", die Frauenparty "Diven Attacks" von Chicks United mit Electronic House und Break Beats sowie der "Dark Friday" mit viel Wave, Industrial & Gothic.

"Fisch sucht Fahrrad" für Singles
Ein Kalkscheune-Event, der sich besonders großer Beliebtheit erfreut, nennt sich "Fisch sucht Fahrrad". Alle 14 Tage steigt die Lonely-Hearts-Party mit hunderten von Singles, die ausgelassen auf den Dancefloors tanzen und sich in der LoveLounge näher kommen können. Doch auch wer sich bereits seine(n) Traumprinze(ssi)n längst geangelt hat, ist an diesem Abend hier willkommen und kann das amüsante Turteltreiben vom Rande der Tanzfläche aus entspannt beobachten oder ganz einfach ignorieren, sich ins Getümmel stürzen und den Alltagsstreß auf dem Dancefloor wegfegen.
Das gesetztere Publikum ab 30 aufwärts trifft sich lieber zu der ebenfalls im zweiwöchigen Rhythmus stattfindenden Party-Reihe "Die Schöne Party". Natürlich wird auch jüngeren Gästen um die 20 der Zutritt nicht verwehrt, doch wer sich eher zu jenen dazuzählt, die ansonsten am liebsten im Kuhdorf technomäßig abdancen, wird bei diesem Event enttäuscht sein. Das Format wurde vor rund sieben Jahren von den beiden radio1-Moderatoren Volker Wiprecht und Robert Skuppin ins Leben gerufen und ist mittlerweile eine feste berliner Institution. Resident-DJs legen dabei einen Mix aus Rock, Pop, Retro, Dance und House auf, gelegentlich sind aber auch Promis zu Gast an den Turntables. Meist ist "Die Schöne Party" schon eine Woche vorher ausverkauft. Rechtzeitiges Reservieren ist also angesagt!

Weitere Informationen unter: www.kalkscheune.de
Text: ak


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