Neujahr in Berlin

Text: A.B. (Medienwissenschaftlerin & Mutter aus Berlin) / Letzte Aktualisierung: 01.01.2021

Neujahr in Berlin
Neujahr 2021 in Berlin - Was ist los in der Stadt? - Foto: © kartoxjm

Neujahr 2021 - Der Neujahrstag in Berlin

Willkommen in 2021! Was dieses Jahr für uns alle bringt, weiß keiner so ganz genau, aber es ist ganz sicher nicht verkehrt, es voller sportlichem Tatendrang zu begrüßen!

Gipfel-Touren zu Berlins schönsten Aussichtspunkten

Den Blick in die Ferne schweifen lassen und dabei den Kater der Silvesternacht vertreiben, das gelingt am besten von den Berliner "Gipfeln" aus. Von echten Bergen kann in der Hauptstadt nicht wirklich die Rede sein, aber es gibt dennoch einige Erhebungen, die man schön erwandern kann und die - klares Wetter vorausgesetzt - einen herrlichen Weitblick bieten. Dazu gehören beispielsweise die Ahrensfelder Berge am nordöstlichen Stadtrand bei Marzahn, die mit knapp 115 Metern zu den höchsten Bergen der Stadt gehören.

Wer sich am Neujahrstag besonders motiviert fühlt, kann einen Marsch auf den Ahrensfelder Berg mit dem nahegelegenen Kienberg verbinden. Der Weg dorthin verläuft über den idyllischen Wuhletalwanderweg. Auf dem Kienberg thront ein spektakuläres Aussichtsbauwerk, der "Wolkenhain". Von hier aus blicken Besucher bis zum Fernsehturm in Berlins Stadtmitte und auf der anderen Seite weit ins Brandenburgische. Wer dann immer noch Energie übrig hat, besucht die dem Kienberg unmittelbar zu Füßen liegenden Gärten der Welt, die wie auch der Britzer Garten, der Naturpark Schöneberger Südgelände, der Botanische Volkspark zu "Grün Berlin" gehören und allesamt ihre Tore geöffnet halten.

Zu Spaziergängen mit Aussicht laden außerdem der Teufelsberg im Westen der City, der die Ruine der alten Abhörstation beheimatet, der benachbarte Drachenberg oder auch der Kreuzberg mit seiner felsigen Kulisse und dem ihn umgebenden Viktoriapark ein. Und last but not least lohnen sich auch die Müggelberge im Südosten Berlins als Ausflugsdestination. Eine Wanderung lässt sich in diesem Fall gut mit einem Spaziergang um den Teufelssee verbinden, ein mystischer Ort, um den sich eine Reihe von Sagen und Legenden ranken.

Abstecher zur Freiluft-Schau im neu gestalteten Mauerpark

Oder wie wäre es mit einem Abstecher zum neu gestalteten Mauerpark in Prenzlauer Berg? Hier hat sich seit Mitte 2020 einiges verändert. Der Park wurde um 7 Hektar erweitert, eine Fläche, die auch schöne neue Spielplatzanlagen beheimatet. Dazu kommt eine archäologische Freiluft-Ausstellung auf dem neu gestalteten Vorplatz zwischen Schwedter Straße und dem Eingang zum "Mauersegler". Hier sind die Überreste ehemaliger Grenzanlagen zwischen Ost- und Westberlin zu besichtigen ebenso wie der Eingang zum sogenannten Weinstein-Tunnel, benannt nach dem West-Berliner Fluchthelfer Gerd Weinstein.

Zoo und Tierpark halten weiterhin ihre Tore geöffnet

Trotz Pandemie geöffnet haben nach wie vor der Tierpark Friedrichsfelde sowie der Berliner Zoo. Der Tierpark im Berliner Bezirk Lichtenberg-Hohenschönhausen gilt als größter Landschaftspark Europas, in dessen weitläufiger Parklandschaft auf einer Fläche von 160 Hektar rund 10.000 Tiere aus aller Welt leben. Mit Superlativen kann auch der Zoo in Berlin-Charlottenburg aufwarten: Im artenreichsten Zoo der Welt leben gut 20.000 Tiere aus knapp 1.200 Arten. Pandemiebedingt gilt es allerdings zu beachten, dass im Vorfeld Onlinetickets mit Einlasszeitfenster gebucht werden müssen und dass Tierhäuser, Aquarium und natürlich auch die Gastronomie geschlossen bleiben.

Kraft tanken in Berlins Wäldern: Wildtiergehege im Spandauer oder Tegeler Forst

Wer lieber zum Tiere gucken dorthin gehen möchte, wo weniger Menschen unterwegs sein dürften, hat die Möglichkeit, Berlins Wildgehege in den Parks und Forsten der Stadt zu besuchen. Das größte Wildgehege liegt an der Schönwalder Allee im Spandauer Forst und beherbergt u.a. Damwild, Wildschweine und Mufflons. Ganzjährig frei zugänglich ist außerdem das Wildtiergehege im Tegeler Forst, wo es rund um die Wildwiese Lehrtafeln zum Thema Bienen und Honig gibt sowie die "Dicke Marie", die mit rund 900 Jahren als der älteste Baum ganz Berlins gilt.
Bitte beachten Sie: Auf Grund der Corona-Pandemie kann es zu veränderten Öffnungszeiten bzw. kurzfristigen Schließungen hier vorgestellter Freizeiteinrichtungen kommen! / Alle Angaben ohne Gewähr!

Was kann man noch an Neujahr in Berlin machen?

Freizeit in Berlin:

[ Zum Seitenanfang ]