Alliierten Museum Berlin

Das Alliierten Museum befindet sich in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf) und wurde 1998 eröffnet.

Das Alliierten Museum in Dahlem

Die wichtigsten Informationen über das Alliierten Museum Berlin auf einen Blick:

Adresse:
Alliierten Museum
Clayallee 135
14195 Berlin-Zehlendorf
Telefon: 030/ 81 81 99 -0

Was gibt es im Alliierten Museum zu sehen?
Das Alliierten Museum dokumentiert die Geschichte in der Zeit von 1945 bis 1994 mit Originalstücken.

Öffnungszeiten des Alliierten Museums

Täglich außer montags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise Alliierten Museum

  • Der Eintritt ist frei.

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Das Alliierten Museum - Ein Stück Deutscher Geschichte

Eine Douglas c-54 im Alliierten-Museum
Im Alliierten Museum kann man leider nur den Propeller einer Douglas C-54 sehen - Foto: © darknightsky

"National Anthem Is Playing Now. Please Wait." (Übersetzung: "Die Nationalhymne wird gerade gespielt. Bitte warten Sie") ist das Erste was der Besucher auf einem großen Schild liest, wenn er das Alliierten Museum betritt. Das Alliierten Museum wurde am 27. Juni 1998 aus Anlass des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke eröffnet. Teile der Exponate überließen Veteranen und Berliner dem Alliierten Museum.

The Outpost Theater

Der erste Teil der Dauerrausstellung ist im ehemaligen amerikanischen Kino "Outpost Theater" (Baujahr 1952) untergebracht und besteht aus drei Abteilungen. In der ersten Abteilung "Sieg der Alliierten und Niederlage der Deutschen" berichten unter anderem Zeitungsausschnitte in mehreren Sprachen über das Kriegsende. In "Besatzer und Besetzte" lernt der Besucher etwas über den Alliierten Kontrollrat und die Alliierte Kommandantur. In der Abteilung "Demokratische Erneuerung" erfährt man vieles über die Entnazifizierung und den wirtschaftlichen Wiederaufbau. Schließlich erreicht der Besucher über eine Brücke die Abteilung "Blockade und Luftbrücke". Mit vielen Exponaten wird hier die Geschichte der Luftbrücke lebendig erzählt. Nicht nur Flugzeugfans imponiert der Propeller einer Douglas C-54! Alte Filme aus der Zeit der Luftbrücke geben dem Besucher das Gefühl man sei wirklich dabei. Der Höhepunkt: ein Video mit Ernst Reuters Ansprache "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt", die er am 9. September 1948 vor dem zerstörten Reichtag hielt. Außerdem stehen einem mehrere Computer mit einer ausführlichen Chronik der politischen Ereignisse von 1945-1950 und der Luftbrücke zur Verfügung.

Die ehemalige Nicholson Gedenkbibliothek

Der Zweite Teil der Ausstellung ist in der ehemaligen Nicholson Gedenkbibliothek untergebracht. Um zu ihr zu gelangen, muss erst ein Freigelände überquert werden. Dort gibt es ein Flugzeug (Hastings TG 503), ein Restaurantwaggon eines französischen Militärzugs, das Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie, Segmente der Berliner Mauer und ein Wachturm zu bestaunen.

Das Alliierten Museum Berlin ist in zwei Gebäuden untergebracht

Im zweiten Teil der Ausstellung des Alliierten Museums erfährt der Besucher alles über das Zusammenleben von den Alliierten und Berlinern und den Sonderstatus, den Berlin hatte. Erinnerungen an Veranstaltungen wie das Tattoo, den Tag der alliierten Streitkräfte und das Deutsch-Amerikanische Volksfest werden wach. Ein Highlight ist ein ca. 7 Meter langes Tunnelsegment des Spionagetunnels, der 1954/55 vom britischen und amerikanischen Nachrichtendienst angelegt wurde, um feindliche Telefonzellen anzuzapfen. Weitere interessante Exponate sind: ein Modell des französischen Sektors, ein CIA- Satellitenfoto von Berlin und ein britisches Telefonhäuschen. Auch Wechselausstellungen sind in der Nicholson-Gedenkbibiliothek untergebracht. Das Alliierten Museum bietet Führungen in Deutsch, Englisch und Französisch an.

Wie man zum Alliierten Museum kommt

U Bahn:U3 bis Oskar-Helene-Heim
Bus: 115,X83
Text: R. H. / Stand: 20.04.2019 / Alle Angaben ohne Gewähr!

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