Sammlung Hoffmann Berlin

Sammlung Hoffmann in Berlin
Die Sammlung Hoffmann in Berlin ist sehenswert - Symbolbild: © guruXOX

Die Sammlung Hoffmann ist seit 1997 in Berlin zu sehen. 2018 schenkte Erika Hoffmann die Sammlung den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Viele Werke sind aber noch bis Ende 2022 in Berlin zu sehen.

Die Sammlung Hoffmann in Berlin

Die wichtigsten Informationen über die Sammlung Hoffmann Berlin auf einen Blick:

Adresse:
Sammlung Hoffmann
Sophienstraße 21
Sophie-Gips-Höfe, 2. Hof, Aufgang C
10178 Berlin Mitte
Tel: 030/ 28 49 91 20

Was gibt es in der Sammlung Hoffmann zu sehen?
Die Sammlung umfasst zeitgenössische Kunst verschiedener Medien. Zu sehen sind u.a. Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videos.

Öffnungszeiten der Sammlung Hoffmann

Sa 11:00 Uhr - 16:00 Uhr

Mo - Fr Individuelle Führungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise zur Sammlung Hoffmann

  • Erwachsene 10€
  • Kinder ab 6 Jahre 5€

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Die Sammlung Hoffmann - kontemporäre Kunst in Berlins Mitte

Berlin birst schier vor kreativem Ausdruck. In dieser Stadt wird nicht nur täglich etwas Neues geschaffen; nein, hier werden auch die Werke gestandener Genies gehegt und gepflegt und Kunstfreundinnen und -freunden zugänglich gemacht, die gerade nicht über das nötige Kleingeld für einen Braque oder Picasso verfügen. Und es sind nicht immer nur die großen Berliner Kunsttempel, die mit Meisterwerken verführen und inspirieren. Das Glück liegt zuweilen im Hinterhaus; respektive im Fabrikgebäude. In einem ebensolchen nämlich befindet sich die Sammlung Hoffmann, ein über die Jahrzehnte sorgsam zusammengetragener Schatz der Moderne.

Sammlung Hoffmann - Kunstgenuss in privaten Gemächern

Die Sammlung ist etwas ganz Besonderes. Das Ehepaar Hoffmann hat einige der bedeutendsten Kunstwerke zusammengetragen. Allerdings, um sie dann nicht - wie es leider viele Wohlhabende tun, die ihr Geld in Kunst "investieren" - hinter dicken Tresormauern zu bunkern, sondern um gemeinsam mit anderen die Freude an der Kunst zu teilen. Jeden Samstag werden die privaten Wohn- und Arbeitsräume der 2001 verwitweten Frau Hoffmann für das Publikum geöffnet - doch vorher anmelden sollten Sie sich schon.

Die Künstlerinnen und Künstler der Sammlung Hoffmann

"It's better to burn out, than to fade away." Jean-Michel Basquiat schien nach dieser Songzeile von Neil Young gelebt zu haben. Vom unbekannten Urban Artist zum gefeierten Kunst-Superstar in kurzer Zeit verglühte dieser Stern am Himmel der modernen Kunst so rasch, wie er aufgestiegen war. Basquiat war gerade mal 28 Jahre jung, als er starb. Doch was hatte er für ein bewegtes Leben - mit Andy Warhol, dem König der Pop Art, malte er gemeinsam Gemälde, die sicher zu den bekanntesten Kunstwerken der Neuzeit gehören. Andy Warhol, das war der Mann, der Suppendosen, Autounfälle, elektrische Stühle, Marilyn Monroe und Elvis Presley malte - allerdings auf seine typische Art. In seiner ganz in Silber gehaltenen Factory in New York war es Usus, dass der Meister Schnappschüsse, die er im Studio 54 oder in seiner Factory gemacht hatte, enorm vergrößert auf Siebe übertragen ließ und anschließend oft von den immer zahlreich um ihn herumschwirrenden Groupies drucken ließ. Nichtsdestotrotz sind es alles original Warhols - gemäß seinem Spruch "Ich male in dieser Art, weil ich eine Maschine sein möchte..." Günther Uecker ist der Mann mit den tausend Nägeln. Von 1949 bis 1953 studierte er an der damaligen Kunstschule in Wismar Malerei, ging dann aber schon bald nach Düsseldorf. Und schon in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden die Nagelbilder, die ihn weltberühmt machen sollten. Sex, Drugs and Violence sind die Themen der amerikanischen Fotografin Nan Goldin. Sie nähert sich mit der Kamera dem Tod und dem Sterben; sehr intim, schonungslos, doch nie als Voyeurin. Strichmännchen, Pictogramme, die an Höhlenzeichnungen erinnern, Bilder wie Graffiti, eine riesige Statue aus Bronze - A. R. Penck, auch bekannt als Mike Hammer oder schlicht und einfach Y, ist ebenfalls seit vielen Jahren ein weltweit bekannter Künstler. Seine Werke sowie die der anderen oben erwähnten Künstlerinnen und Künstler können Sie in den Privatgemächern der Familie Hoffmann in Berlin/ Mitte bewundern.

Öffentlicher Nahverkehr:

U-Bahn: U8, Bahnhof Weinmeisterstraße,
S-Bahn: S5, S7, S75, Bahnhof Hackescher Markt.
Text: UG / Stand: 11.12.2019 / Alle Angaben ohne Gewähr!

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