Ramones Museum

Ramones Museum in Berlin
Ramones Museum in Berlin - Symbolbild: © guruXOX

Das Ramones Museum erinnert an die US-amerikanische Punkband Ramones. Es wurde 2005 eröffnet.

Das Ramones Museum in Berlin

Die wichtigsten Informationen über das Ramones Museum Berlin auf einen Blick:

Adresse:
Ramones Museum Berlin
Oberbaumstr. 5
10997 Berlin
Tel: 030/ 61 28 53 99

Was gibt es im Ramones Museum zu sehen?
Im Museum sind über 300 Ausstellungsstücke zu sehen, die die Geschichte der Band erzählen. Dazu gehören Fotos, Schallplatten und Plakate.

Öffnungszeiten des Ramones Museum

Mo - So 10:00 Uhr - 22:00 Uhr

Eintrittspreise im Ramones Museum

  • Erwachsene 4,50€

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Das Ramones Museum

Ausgerechnet in Berlins Mitte befindet sich das erste und bislang einzige Museum für eine ganz spezielle amerikanische Punkband. Das Ramones Museum in der Krausnickstraße war ursprünglich in Kreuzberg beheimatet, wo es auch im Jahre 2005 gegründet wurde. Und zwar äußerst passend im selben Haus, in dem auch die Berliner Rockband EL*KE ihre WG hatte. Im Oktober 2008 dann zog das komplette Museum um nach Mitte. Seitdem kann man auch im angeschlossenen Café Mania der Reise in die Vergangenheit des Punk nachsinnen. Seit 2017 befindet sich das Museum in der Oberbaumstr.

Ramones Museum - Ein Eldorado für Fans

Es werden zum einen diverse Exponate aus der wilden Zeit des Punk zwischen 1975 und 1985 gezeigt und zum anderen besonders auf die Laufbahn der Ramones ab 1985 bis 1996 eingegangen - der Zeitpunkt, an dem sie ihr letztes Konzert in Hollywood gaben. Das Ramones Museum beherbergt über 300 Erinnerungsstücke an die legendäre amerikanische Band, deren Mitglieder alle den gleichen Nachnamen trugen. Unter anderem können die Besucherinnen und Besucher hier handsignierte Poster, Kleidungsstücke der Musiker, signierte Erstauflagen, Schallplatten und bislang unveröffentlichte Fotos bestaunen. Besonders geschichtsträchtig: Exponate vom allerletzten 1996er Ramones-Konzert.

Die Ramones

Sie kamen aus einer der bekanntesten Städte der Welt - aus New York City. Gegründet haben sie sich 1974; eine Zeit, die popmusikalisch beherrscht wurde von Discosound und gigantischen Rockbands wie Pink Floyd, Led Zeppelin, Deep Purple und den Rolling Stones. Deren ausufernde Bühnenshows und die unverschämt großen Mengen an Dollars, die sie verdienten, waren alles, was Punks ablehnten. Artrock und Progressive Rock überzogen die Popwelt mit ellenlangen Klangkaskaden aus wabernden Synthesizerklängen und endlosen Gitarrensoli. Es war die Zeit, in der auf einer Seite einer LP oft nur ein einziger Titel gepresst war. Die Ramones wiederum hatten Lust auf einfachen, ursprünglichen Rock'n'Roll, eine Musik, die zu der Zeit kaum noch gespielt wurde. Ihre Vorbilder waren Bands wie The Who, The Kinks, The Stooges und amerikanischer Rock'n'Roll der 50er Jahre. Während all die Superbands sich in Soundgeschwurbel verloren, spielten die Ramones wahnwitzig schnell, irrsinnig laut und ohne Soli oder Bridges. Und so erfanden die Ramones eher zufällig einen Musikstil, der kurze Zeit später aus den Städten Großbritanniens unter dem Namen Punk die Kids auf der ganzen Welt verrückt machen sollte. Ein Kuriosum der Ramones ist, dass alle Mitglieder den Bandnamen tragen. Allerdings liegt das nicht daran, dass es sich hier um einen musikalischen Familienclan wie die Kelly Family handelt; eher ist es ein Gag, inspiriert durch niemand Geringeren als Sir Paul McCartney - auch kein ganz unbekannter Musiker. Macca benutzte den Namen Paul Ramon 1960 während einer Schottlandtournee.

Öffentlicher Nahverkehr:

S-Bahn: S7, Bahnhof Hackescher Markt;
Tram: M6, Ausstieg Monbijouplatz.
Text: UG / Stand: 12.11.2019 / Alle Angaben ohne Gewähr!

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