Sehenswürdigkeiten in Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Schloss Charlottenburg als Sehenswürdigkeit im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Das Schloss Charlottenburg und weitere Sehenswürdigkeiten im Berliner Stadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. / Foto: © Patryk Kosmider

Sehenswertes in Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf umfasst nicht nur Ortsteile in der westlichen City, sondern auch solche, die mitten im Grünen liegen. Zum Bezirk gehören einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, aber auch viele Theater und Clubs, wichtige Einkaufsstraßen sowie schöne und weitläufige Parkanlagen.

Rund um den Kurfürstendamm und den Tauentzien

Die größte Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Kurfürstendamm, im Volksmund auch Kudamm genannt. Er führt vom Rathenauplatz im Ortsteil Grunewald bis zum Breitscheidplatz und geht dort in die Tauentzienstraße über. Der Kurfürstendamm wurde oft besungen, unter anderem von Hildegard Knef, die in einem Lied ihr "Heimweh nach dem Kurfürstendamm" zum Ausdruck brachte. Entlang des Boulevards befindet sich viel Sehenswertes, wie zum Beispiel die Gedächtniskirche und das Bikini-Haus am Breitscheidplatz, die Verkehrskanzel am Joachimsthaler Platz und die Skulptur 2 Beton Cadillacs von Wolf Castell. Der Kurfürstendamm ist aber auch eine beliebte Einkaufsmeile mit zahlreichen Läden internationaler Modemarken, Restaurants und Straßencafés. Weltweit bekannt ist zum Beispiel das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das bereits im Jahr 1907 eröffnet wurde und damit auch für Architekturliebhaber interessant ist.

Sehenswertes am Schloss Charlottenburg

Der Name Charlottenburg geht auf das gleichnamige Schloss zurück, das im 17. Jahrhundert im Auftrag des Kurfürsten Friedrich III. für dessen Gemahlin Sophie Charlotte von Hannover erbaut wurde. Das heute als die bedeutendste Schlossanlage der Kurfürsten, Könige und Kaiser Berlins geltende Schloss ist von einem großen Park umgeben, in dem unter anderem die Orangerie, das Teehaus Belvedere, der Neue Pavillon und das Mausoleum zur Besichtigung einladen. Ein Besuch der Innenräume lohnt sich, denn neben den originalgetreu eingerichteten Räumen und prunkvollen Sälen sind hier in Dauerausstellungen zahlreiche Kunstschätze aus dem Besitz Friedrich des Großen zu sehen, wie zum Beispiel seine luxuriösen Tabakdosen. Als eine der ältesten Straßen des Bezirks gilt die Schloßstraße, die vom Schloss bis zur Bismarckstraße führt. Interessante Bauwerke sind hier zum Beispiel die Villa Oppenheim und der Stülerbau mit dem dahinter liegenden Bröhan-Museum.

Aus- und Einblicke im Ortsteil Westend

Der Ortsteil Westend galt früher als eine der besten Adressen des in den 1920er Jahren aufstrebenden Berlins und war ursprünglich als reine Villenkolonie geplant worden. Heute dürfte er Berlinern und Touristen vor allem aufgrund des dort befindlichen Olympiastadions, des Messegeländes, des Funkturms und des Internationalen Congress Centrums Berlin (ICC) bekannt sein. Von der Besucherplattform des Funkturms aus haben Besucher einen hervorragenden Blick über die Stadt und den Grunewald. Als eine der schönsten Freilichtbühnen Europas gilt die Berliner Waldbühne, ebenfalls im Westend gelegen, auf der in den Sommermonaten internationale Stars der Rock- und Popszene, aber auch der Klassik zu sehen und zu hören sind. Etwas für die Ohren gibt es zudem im Haus des Rundfunks in der Masurenallee, das um 1930 herum durch den Architekten und Bühnenbildner Hans Poelzig erbaut wurde, der unter anderem große Bekanntheit durch das Bühnenbild für Paul Wegeners Film "Der Golem, wie er in die Welt kam" (1920) erlangte. Das Haus des Rundfunks gilt als zweitältestes Rundfunkgebäude Deutschlands und beherbergt heute den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).
Text: H. J. / Stand: 11.09.2019 / Alle Angaben ohne Gewähr!

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